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Buchtipp: Oskar und die Dame in Rosa von Eric-Emmanuel Schmitt

von Claudia Stegmann

Ist das wirklich ein Buch fĂŒr mich? đŸ€”

Dieses Buch hat mir eine Freundin geliehen, die sich gerade intensiv mit den Themen Selbstfindung und Selbstreflektion beschĂ€ftigt. Im ersten Moment habe ich mich gefragt, ob diese LektĂŒre ĂŒberhaupt das richtige fĂŒr mich ist.

Jetzt kann ich sagen: Dieses kleine BĂŒchlein ist ein aboslut lohnenswerter "Lese-Snack". 😉

 

Worum geht es?

Die Geschichte handelt von einem kleinen Jungen, der wegen einer tödlichen Krankheit nur noch wenige Tage zu leben hat. Mit der Hilfe einer Krankenhaus-Mitarbeiterin durchlÀuft er in dieser kurzen Zeit sein Leben wie im Zeitraffer. Kindheit, PubertÀt, Erwachsensein, Midlife-Crisis, Alter - einfache alle Höhen und Tiefen, die das Leben in seinen vielen charakteristischen Phasen mit sich bringt.

Dabei entdeckt er auch den Glauben an Gott auf seine ganz eigene unvoreingenommene Art.

Mein persönliches Fazit

Obwohl das Thema so tragisch ist, vermittelt dieses Buch viel positive Lebensenergie! Mein Lieblingszitat daraus, werde ich versuchen in Zukunft wieder viel öfter zu beherzigen: „Schau jeden Tag auf diese Welt, als wĂ€re es das erste Mal.“

So oft lassen wir uns vom Alltagsstress in Beschlag nehmen. Dabei verlieren wir oft den Blick fĂŒr die Schönheiten, die jede Lebensphase fĂŒr uns bereithĂ€lt. Und wenn ich mir kurz die Zeit nehme, um zurĂŒckzublicken, sehe ich viele Lebensabschnitte heute deutlich positiver als ich sie in dem Moment empfunden habe. Ich erkenne, wie sehr ich aus schwierigen Situationen gelernt habe und sie mich zu dem Menschen geformt haben, der ich heute bin. 😊

Darum werde ich zukĂŒnftig Höhen und Tiefen versuchen gleichermaßen offen anzunehmen und schon im Moment zu reflektieren.

Mein Tipp fĂŒr alle, die so nah am Wasser gebaut sind, wie ich: unbedingt TaschentĂŒcher bereit halten. 😉

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