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Vettel-Finger oder Tarjani-Mudra?

von Claudia Stegmann

Egal, ob Motorsportfan oder nicht, wahrscheinlich jeder kennt Sebastian Vettels typische Siegerpose. Und inzwischen ist der Vettel-Finger wahrscheinlich mindestens genauso bekannt wie die Merkel-Raute.

Doch was steckt eigentlich dahinter? Warum genau dieser Finger und kein anderer? Hat vielleicht Sebastian Vettel neben dem Motorsport auch eine geheime Leidenschaft für Yoga? 😉

Sebastian Vettels persönliche Geschichte

In einem Artikel auf focus.de kann man lesen, dass ein Unfall im Jahr 2006 Grund und Anlass für die Siegerpose des Rennfahrers ist. Sebastian Vettel wurde auf nasser Fahrbahn aus einer Kurve getragen und krachte in eine Streckenbegrenzung. Herumgeschleuderte Fahrzeugteile schnitten dabei die Fingerkuppe des Zeigerfingers der rechten Hand ab. Zum Glück konnte diese wieder erfolgreich angenäht werden.

Seitdem ist der geflickte Zeigerfinger sein persönliches Symbol dafür, dass ihn auch ein schweren Unfall nicht beeindrucken kann und er trotzdem seinen Weg zielstrebig weitergeht.

Vielleicht auch ein bisschen Tarjani-Mudra?

Tarjani-Mudra ist das Mudra der Warnung oder Bedrohung. Häufig findet man es bei zornvollen Gottheiten. Ja, das klingt erst mal irgendwie böse, aber seine Symbolik ist gar nicht so düster. 

Es warnt davor, dass das Leben nicht nur schön ist, sondern auch schlimmer Dinge passieren können. Passt irgendwie zu Sebastian Vettels Geschichte!? 🤔 Zudem erinnert es daran, dass wir das Leben so gut wie möglich nutzen, nicht verschwenden aber auch nicht zu leichtsinnig angehen sollen. Es vermittelt:

  • sei vorsichtig,
  • sei bewusst,
  • lebe ein gutes Leben,
  • ein gütiges Leben,
  • ein ethisches Leben,
  • ein diszipliniertes Leben,
  • ein gesundes Leben.

Ich weiß nicht, ob in Sebastian Vettel ein Yogi steckt oder nicht. Aber ich finde, dass die Geste auf Grund seiner persönlichen Geschichte auch ein sehr gutes Mudra für ihn ist und seinen Siegen wirklich gerecht wird. Darum von mir 👍 oder eben auch ☝️. 😉

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