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Warum machst du Yoga und was bedeutet es dir?

von Claudia Stegmann

Vielleicht hattest du es mitbekommen, dass ich auf Instagram und der Homepage die Frage gestellt hatte: „Warum machst du Yoga und was bedeutet es dir?“.

Eure Antworten waren so unterschiedlich und ich war davon wirklich beeindruckt. Darum möchte ich heute sowohl meine Meinung als auch den ersten Teil eurer Feedbacks präsentieren. 😉

Warum ich Yoga mache und was es mir bedeutet

Ich habe damals nur mit Yoga angefangen, weil eine Freundin nicht allein zu der Probestunde gehen wollte. Ich war mir ganz sicher, dass das eh nichts für mich ist. Viel zu öde und esoterisch. 🙈

Inzwischen hat sich meine Einstellung zum Yoga deutlich verändert und es ist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Zum einen halte ich mich damit fit. Ich nutze die kraftvollen Übungen um mir meiner eigenen Kraft bewusst zu werden und genieße die Dehnungen als Ausgleich.

Zudem habe ich durch Yoga wieder gelernt, dass anders sein nicht gleich schlechter sein bedeutet und viele Wege zum Ziel führen können. Es erinnert mich oft daran, dass manche Dinge eben nicht im ersten Versuch gelingen und Zeit sowie Ausdauer brauchen. Dieses Bewusstsein lässt mich meinen Alltag deutlich gelassener sehen. 🧘🏻

Immer wieder ein schöner Überraschungseffekt

Eine Teilnehmerin, die in ihrem Leben viel Sport getrieben hat und diesen auf Grund einer medizinischen Diagnose nicht mehr ausüben kann, schrieb mir:

„Nach meiner Diagnose musste ich meine sportlichen Aktivitäten zurückschrauben oder auch aufgeben. Ich habe mir überlegt, was für mich noch machbar ist, da ich ohne Sport nicht leben kann. Ich kam auf Yoga. Viele Jahre von mir belächelt und als Möchtegern-Sport abgetan, bis ich es selbst ausprobiert habe. Ich bin eines Besseren belehrt worden und inzwischen fehlt mir ohne meine wöchentliche Yoga-Stunde sogar etwas. Es ist für mich sowohl Anstrengung, wie auch Entspannung. Es gibt mir Halt, auch in schwierigen Situationen, da ich viel geistige Kraft daraus schöpfe. Es gibt mir das Gefühl doch noch etwas Aktives machen zu können. Das tut meiner Psyche sehr gut und ich habe viel gelernt, auch über mich selbst. Und es hört nie auf…“

Einfach machen

Ich habe die Frage nicht nur digital, sondern auch am Ende meiner Yogakurse gestellt und oft in ratlose Gesichter mit geblähten Wanken geschafft. 😀 Diese Reaktion hat mich überrascht, genauso wie die Antwort einer absolut fleißigen Yogini, die regelmäßig meine Kurse besucht. Ihre Antwort begann mit den Worten: „Ich habe nie explizit darüber nachgedacht warum ich Yoga mache …“ Allerdings scheint die Wirkung sie immer wieder auf die Matte zu bringen: „Ich denke einfach weil ich mich dabei und insbesondere hinterher wohl fühle. Ich bin durch Yoga deutlich beweglicher geworden, und komme an Muskeln vorbei, die ich sonst nicht brauche, ist also ein prima Ausgleich zur sitzenden Tätigkeit und ich krieg den Kopf frei! Also alles auf grün!„

Stille als Kontrastprogramm zum Alltag

Eine Teilnehmerin, die im Alltag erfolgreich die Doppelherausforderung einer berufstätigen Familienmanagerin meistert, schrieb mir: „Ich liebe Yoga. Seit mehr als fünf Jahren mache ich wieder regelmäßig Yoga und was soll ich sagen: Meine Rückenschmerzen sind so gut wie gar nicht mehr da. Ich habe eine andere Sicht auf viele Dinge bekommen, was daran liegt das ich durch Yoga immer mehr bei mir selbst ankomme. Durch Yoga habe ich gelernt, die Stille in mir wieder wahrzunehmen und festzustellen wie gut sie doch tut.“

Noch mehr Gründe für Yoga und welche Bedeutung es für aktive Teilnehmer hat, findest du nächste Woche hier. 😊 Gern verrate mir auch noch, warum du Yoga machst und was es dir bedeutet!

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