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Asana - Die dritte Stufe des Pfad des Patanjali

von Claudia Stegmann

Als ich Anfang des Jahres einen groben √úberblick √ľber den Pfad des Patanjali gegeben habe, habe ich diese 3. Stufe wie folgt beschrieben: ‚ÄěDie K√∂rper√ľbungen dienen einerseits der St√§rkung des K√∂rpers und andererseits der Zentrierung des Geistes. Die Asanas selbst k√∂nnen eine Form der Meditation aber auch Vorbereitung auf die Meditation sein.‚Äú Und genau darauf m√∂chte ich heute noch einmal ausf√ľhrlich eingehen. ūüėä

Pfad des Patanjali

Asanas zur Stärkung des Körpers

Mit der Beschreibung "St√§rkung des K√∂rpers", habe ich mich damals wirklich sehr kurz gefasst. ūüėČ Genau genommen k√∂nnen Yoga-√úbungen zur Korrektur von muskul√§ren Fehlhaltungen genutzt werden. Bei korrekter Ausf√ľhrung k√∂nnen Muskeln, die sich im Laufe unseres Alltags verk√ľrzt haben wieder gedehnt und Muskeln, die wir viel zu selten genutzt haben, wieder gest√§rkt werden. Wenn wir uns also die Zeit f√ľr eine anatomisch richtige Ausrichtung nehmen und bereit sind eingeschliffene Verhaltensmuster zu ver√§ndern, k√∂nnen die Yoga-Haltungen ‚ÄěFehlprogrammierungen‚Äú unseres K√∂rpers wieder in eine positive Richtung beeinflussen.

Asanas als Form der Meditation

Asanas können aber auch etwas sehr Meditatives haben. Wenn wir Yoga-Positionen statisch halten, gibt es uns die Chance unsere Gedanken einmal ganz bewusst auf die Ausrichtung unseres Körpers oder auf unsere Atmung zu lenken.

Durch die Aneinanderreihung von Asans, wie es beispielsweise im Sonnengru√ü der Fall ist, entsteht der meditative Effekt f√ľr mich durch mehrere Komponenten. Zum einen durch die flie√üende Verbindung von Atmung und Bewegung, zum anderen aber auch, durch den immer gleichen Ablauf, der unsere Gedanken von jeglichem Stress befreit. Wir k√∂nnen uns also einfach der Bewegung hingeben und von ihr tragen lassen. ‚ėļÔłŹ

Asanas als Hilfmittel zur Zentrierung des Geistes

Meditation

Sowohl bei dynamischen Abläufen als auch bei statischen Haltungen helfen uns die Asanas die Gedanken wieder in den Moment zu bringen. Denn jedem Fall brauche wir volle Konzentration, um:

  • den K√∂rper auszurichten
  • eine tiefe und bewusste Atmung zu kontrollieren
  • Atmung und Bewegung in Einklang zu bringen
  • flie√üende und dennoch ergonomische Abl√§ufe zu √ľben

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