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Interview mit Michaela Ottmann

von Claudia Stegmann im Interview mit Michaela Ottmann

Michaela & ich

Überraschender Weise kennen Michaela und ich uns nicht vom Yoga. Wir haben uns absolut zufällig bei einer Veranstaltung in Düsseldorf kennengelernt. Michaela war mir auf Anhieb sympathisch und wir sind sehr leicht ins Gespräch gekommen. Dabei haben wir schnell unsere gemeinsame Leidenschaft für Yoga entdeckt. 🧘‍♀️

Michaela & ihr Yogaweg

Was war deine erste Yoga-Erfahrung und wieso hat sie dich dazu gebracht weiterzumachen?

 

Meine allererste Yoga-Erfahrung vergesse ich tatsächlich immer wieder. Sie war in einem Fitness-Studio, mit einer sehr erfahrenen Yoga-Lehrerin und es hat mich einfach maßlos überfordert. Die ganzen Asana-Begriffe etc. Darauf folgte erst einmal eine lange Nicht-Yoga-Phase, bis ich mich dann eher zufällig an eine Brigitte DVD rangewagt habe. Das hat dann wirklich Spaß gemacht, aber auch danach folgte wieder eine längere Pause.

 

Meine nächste und dann wirklich einschneidenste Erfahrung, die ich als meine wahre erste Yoga-Erfahrung sehe, waren Yin bzw. Restorative Yoga Stunden bei einer örtlichen Yogalehrerin. Mir ging es in dieser Zeit nicht so gut, aber irgendwie habe ich den Weg zu ihr gefunden und konnte in den Stunden einfach mal loslassen, atmen und wieder auftanken.

 

Erst danach hat es bei mir wirklich „Klick“ gemacht: Mir war immer klar, der Geist beeinflusst unseren Körper, aber bis dato hatte ich einfach den Umkehrschluss nie gezogen! Dass der Körper auch den Geist beeinflussen kann! Da war ich irgendwie total blind. *kopfschüttel* Aber dann über den Atem in die Entspannung und Stück für Stück zu mir selbst zu finden, das hat mir Yoga gezeigt und dafür bin ich bis heute unendlich dankbar 😊

Wann und wodurch kam die Entscheidung, dass du vom Yogi zum Yogalehrer werden möchtest?

 

Als es mir mit der Zeit wieder besser ging und ich viele zufällige Gespräche in meinem beruflichen Umfeld geführt habe. Ich habe festgestellt, wie gestresst alle sind, wie wenig sich die Menschen Gutes tun und sich selbst nicht mehr wirklich wahrnehmen und schlussendlich krank werden. Da dachte ich mir: "Hey, diesen Weg hast du ja hinter dir, es wäre schön, das anderen weiterzugeben, wie man da wieder rauskommt. Und dann Stück für Stück sich und seine Bedürfnisse erst einmal überhaupt wieder spürt."

Ich glaube fest daran, dass man erst dann wirklich für andere da sein kann, wenn es einem selbst gut geht.

Welche Yogastile unterrichtest du?

 

Restorative Yoga und Flow Yoga inspiriert von EmbodiedFlow®

Aktuell bin ich noch in der Ausbildung an der School of EmbodiedFlow® um in absehbarer Zeit auch EmbodiedFlow® Stunden anzubieten.

Wenn du mit 3 Worten beschreiben müsstest, was Yoga für dich ist ...

 

Erdung, Authentizität, Loslassen

Ich muss gestehen, dass ich bis zu meinem Treffen mit Michaela, noch nie etwas von EmbodiedFlow® gehört hatte. Darum habe ich Michaela gebeten, dass sie mir noch mehr über diesen Stil erzählt. Das Interview dazu findest du nächste Woche hier im Blog. 😊

 

Liebe Michaela vielen vielen Dank, dass du uns so viel über deinen Yoga-Weg erzählt hast. 🙏

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