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Warum machst du Yoga und was bedeutet es dir? - Teil 2

von Claudia Stegmann

Letzte Woche habe ich euch schon meine Meinung und den ersten Teil der Rückmeldungen auf die Frage präsentiert. Weil so viele tolle Antworten zurückgekommen sind, gibt es heute einen 2. Teil. 😊

Das Leben muss nicht immer Olympia sein

Yoga-Rad

Höher, schneller, weiter ist oft eine Erwartungshaltung, der wir im Alltag nur schwer entkommen können. Die Erinnerung daran, dass wir selbst festlegen können, wieviel Wettbewerb unser Leben sein soll, hat gleich mehrere Teilnehmer zum Yoga gebracht.

„Warum ich Yoga mag? Weil ich dadurch gelernt habe, dass man Sport für sich macht und nicht als Konkurrenzveranstaltung höher-schneller-weiter. Der einzige wichtige Vergleich ist der mit einem selber und das der Weg das Ziel ist, wenn man eine Stellung nicht kann. Danke dass du mich mit deiner Frage daran erinnert hast!“

In einem Fall hat es sogar zum Wechsel von der Hantelbank auf die Yogamatte geführt: „Früher bin ich ins Fitnessstudio gegangen, was mir aber irgendwann zu laut, zu schnell und zu viel war. Ich suchte etwas, bei dem ich runter kommen kann und trotzdem auch meinen Körper beanspruche. Meine Kolleginnen erzählten mir, dass sie Yoga praktizieren, woraufhin ich im Internet nach Möglichkeiten suchte und fündig geworden bin. Yoga ist für mich zur Zeit genau das Richtige: Ich kann runterfahren, vom Alltag abschalten und tue trotzdem etwas Gutes für meinen Körper, insbesondere für meinen Nacken und Rücken. Und auch der Muskelkater bleibt oft nicht aus. 😉“

Yoga als Rundum-Sorglospaket

Manchmal kann Yoga auch das Rundum-Sorglospaket sein. Eine Teilnehmerin, die sowohl aktives als auch passives Yoga praktiziert schrieb: „In erster Linie übe ich Yoga wegen der Dehnungen. Auf Grund von Gelenkschmerzen bringen die Stretchings oft Linderung in die verspannte Muskulatur. Zusätzlich habe ich durch den Entspannungsteil kurze Meditationen erlernt. Sie helfen mir achtsamer gegenüber mir selbst, besonders im Hinblick auf meinen Körper und meine Atmung zu sein.“

Grätsche

Chaosbeseitigung im Kopf

Gedanken

Im Alltag beschäftigen wir uns mit so vielen verschiedenen Dingen, dass es in unseren Köpfen manchmal ganz schön wild durcheinander zugeht. Eine Yogi, schrieb mir, dass Yoga ihr zwar auch körperlich hilft, es aber auch den Fokus wieder auf Spur bringt:

„Ich mache Yoga damit ich mich körperlich besser fühle. Besonders benötige ich die Dehnungsübungen und alles, was die Hüfte mobilisiert, da ich durch starke Medikamente öfter Gelenkschmerzen habe. Viel wichtiger aber ist für mich, dass ich danach geistig entspannter bin und in meinen wirren Gedanken wieder einen Fokus finde.“

Ich finde das zeigt, wie vielfältig Yoga sein kann und danke euch wirklich von Herzen für eure Rückmeldungen! 💚 Das hat die Beiträge auch für mich sehr wertvoll und spannend gemacht!

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